25 Okt

„Mündlich Prüfen – Kompetenzorientiert Prüfen“: zweiteiliger Workshop für Professorinnen und Professoren am 04.11. in Tübingen

Lesezeit: 2 Min -

Symbolbild "Prüfen"

Prüfen ist eine der anspruchsvollsten Tätigkeiten in der Lehre. Die Anforderung, Prüfungen kompetenzorientiert zu gestalten, trägt zur Herausforderung bei, bietet aber auch Gestaltungschancen.

Ende nächster Woche findet an der Universität Tübingen im Rahmen des LEAP-Projekts der zweiteilige Workshop  „Mündlich Prüfen – Kompetenzorientiert Prüfen: Die eigene Prüfungspraxis zweckmäßig und praktikabel gestalten“  für Professorinnen und Professoren statt.

Teilnehmen können alle Professorinnen und Professoren der Universitäten Tübingen und Hohenheim – für Kurzentschlossene sind noch Plätze frei. Beide Teile können separat und unabhängig voneinander besucht werden.


Teil 1: Mündlich Prüfen
Freitag, 04.11.20168:30-12:00 Uhr
Gästehaus Albblick, Paul-Lechler-Straße 20, 72076 Tübingen

„Mündliche Prüfungen oder schriftliche Arbeiten mit mündlichen Anteilen können sehr gezielt das Lernen stimulieren und den Aufwand fürs Prüfen und Bewerten reduzieren. Im ersten Teil des Workshops prüfen Sie ein Ihnen unbekanntes Thema und werden im Gegenzug auch dazu geprüft. Sie werden für beide Rollen instruiert. Wir diskutieren Aufwand und Ertrag und Sie entwickeln eine Prüfungsanlage, die in Ihre Praxis passt.“

Teil 2: Kompetenzorientiert Prüfen
Freitag, 04.11.201613:00-16:30 Uhr
Gästehaus Albblick, Paul-Lechler-Straße 20, 72076 Tübingen

„Kompetenzziele werden am besten im Zusammenhang mit Aufgaben geprüft, welche die Studierenden selbständig, auch zu Hause erledigen können. Die Aufträge zu den Aufgaben und auch die Bewertungskriterien orientieren sich an den Kompetenzzielen.

Im zweiten Teil des Workshops untersuchen wir Ihre Ausbildungsziele, machen daraus operationalisier- und damit prüfbare Kompetenzziele und entwerfen Aufträge und Bewertungsraster.“


Leitung: Prof. Dr. Manfred Künzel, Priv. Hochschule Wirtschaft Bern, ist seit vielen Jahren als Berater für Studiengangsentwicklung und als Hochschuldidaktiker tätig.

Hier finden Sie die Veranstaltungsankündigung auf der Website der Arbeitsstelle Hochschuldidaktik Tübingen mit Anmeldeinformationen: [Link].

Weitere aktuelle Veranstaltungen zum Thema „Prüfen“ im HDZ

Das HDZ bietet in seinem landesweiten Programm auch dieses Jahr noch weitere Veranstaltungen zum Thema Prüfen an, die allen Lehrenden offenstehen:

Datum
Thema
Uni/Ort
Referent/in
03.11.2016 Studierende mündlich prüfen Freiburg Prof. Dr. Rolf Dubs
 23.11.2016 Schwerpunkt Prüfen: Classroom Assessment Techniques als Lernaktivitäten und formative Leistungsüberprüfung Heidelberg Dipl.-Päd. Stefanie Maria Lorenz

(aus dem Gesamtprogramm des HDZ mit Anmeldemöglichkeit unter https://tcmanager.scc.kit.edu/hdz/result.jsp)

28 Mai

Hochschuldidaktische Ringvorlesungen

Lesezeit: 4 Min -

Von Zeit zu Zeit schaue ich, was andere hochschuldidaktische Einrichtungen ihren TeilnehmerInnen oder Interessierten anbieten. Dabei bin ich auf hochschuldidaktische Ringvorlesungen gestoßen. Sie werden z.B. angeboten von der TU Berlin unter dem Namen „Hochschuldidaktische Ringvorlesung„. Die Vorlesungen werden aufgezeichnet und online zur Verfügung gestellt.

Die Themen sind vielfältig:
„Vorlesungsaufzeichnung – technische Voraussetzungen und didaktische Konsequenzen“
„Systematic Development of University Teaching“
„Diversity in der Ingenieurausbildung: Lehre, Forschung, Organisation“

Zwei Videos habe ich ausgewählt, um Sie direkt auf unserem Blog zu zeigen: „Kompetenzorientiert Lehren, Lernen und Prüfen“ und „Didaktische Reduktion – Auswahl, Konzentration und Vereinfachung“.

 Für mich sind diese beiden Themen unmittelbar miteinander verknüpft und im Kern sagen sie:

  1. Machen Sie sich klar, welche Kompetenzen die Studierenden am Ende ihres Studiums, am Ende des Semesters, am Ende einer Stunde, erworben haben sollen.
  2. Definieren Sie Lernziele für Ihre Veranstaltung.
  3. Werden Sie sich bewusst, welche Lehr-/Lernmethoden Sie einsetzen müssen und welche Inhalte wirklich relevant sind, um diese Lernziele für Ihre Studierenden erreichbar zu machen.
  4. Werfen Sie Inhalte raus, die nicht notwendig sind, um das Ziel zu erreichen.
  5. Denken Sie aus der Perspektive der Studierenden.
  6. Es geht nicht darum, dass ich als Experte/Expertin mit meinem Fachwissen glänze. Es geht darum, Studierenden mit einer guten Veranstaltungsplanung ihren eigenen Weg durch ein Stoffgebiet finden und sich ihr eigenes Wissen und Kompetenzen aufbauen zu lassen.
  7. Die Prüfung muss anhand der angestrebten Lernziele und zu erreichenden Kompetenzen konzipiert werden.

Nun zum ersten Video: Weiterlesen