26 Nov

Hochschulübergreifender Praxisaustausch zu forschungsorientiertem und interdisziplinärem Lehren

Lesezeit: 2 Min -

Welche Erfahrungen haben Lehrende mit interdisziplinärerer Lehre? Wie kann ich meine Lehre forschungsorientiert aufziehen? Inwiefern ändert sich meine Rolle als Lehrender mit diesen Lehrformaten? Wie kriege ich heraus, wie die forschungsorientierte oder interdisziplinäre Lehre bei den Studierenden ankommt und sich auf das Lernen auswirkt? Wie gehe ich mit unterschiedlichen Leistungsniveaus in meiner Lehre um?

Am Freitag, den 21. November 2014 tauschten sich rund 50 Lehrende von fünf baden-württembergischen Hochschulen über interdisziplinäre und forschungsorientierte Hochschullehre aus. Alle Teilnehmer haben jeweils einen Bezug zu einer der beiden Formate. So war das Interesse groß, Gleichgesinnte zu treffen oder mit Personen zu sprechen, die sich mit Lehrformen befassen, für die man sich selbst interessiert. An den vertretenen Hochschulen finden selbst Projekte statt, die sich entweder mit interdisziplinärer oder/und mit forschungsorientierter Lehre befassen. Projekte, mit interdisziplinärem Fokus:

Projekte, die zu forschungsorientierter Lehre vorgestellt wurden:

Als theoretischen Input hielten Frau Prof. Dr. Karin Reiber von der Hochschule Esslingen zu Forschungsorientierter Lehre und Frau Dr. Antonietta Di Giulio von der Universität Basel zu Interdisziplinärer Lehre jeweils einen Vortrag.

Nach der Projektvorstellung und der theoretischen Betrachtung der Formate folgten am Nachmittag sechs Werkstätten ganz unter dem Motto des Austausches, des gemeinsamen Überlegens und Diskutierens. In den Werkstätten gingen die Teilnehmer nach, wie mit unterschiedlichen Leistungsniveaus von Seiten der Studierenden umgegangen werden kann, wie interdisziplinäre Lehre überhaupt aufgezogen werden kann oder wie Studienleistungen innerhalb von forschungsorientierter Lehre mit Gruppen bewertet werden kann.

Während der Abschlussrunde wurde klar, dass dieser Austausch über Hochschulen hinweg sehr inspierend war und doch viel zu schnell verstrich. Wer weiß, vielleicht folgen weitere Treffen mit mehr Zeit für die einzelne brennende Themen. Die Arbeit innerhalb der Werkstätten wurde protokolliert und wird später für alle Interessierten zur Verfügung gestellt. Der Praxisaustausch von Frau Dr. Senganata Münst und Herrn Prof. Dr. Hans-Werner Hunecke von der PH Freiburg angeregt und der gemeinsame Tag am 21.11. von Vertretern der fünf mitwirkenden Hochschulen organisiert.

Flyer zum Tag

Dokumentation Tagung 21.11.2014

14 Nov

Live-Voting in der Vorlesung

Lesezeit: 2 Min -

Wie können in großen Lehrveranstaltungen aktivierende Methoden eingesetzt werden?

Wie kann ich als Lehrperson wissen, wie es um den Lernfortschritt der Studierenden in meiner Vorlesung besteht?

Eine Möglichkeit Studierende in Großveranstaltungen zu aktivieren ist das Live-Voting, dessen Anwendung hier in Hohenheim über ILIAS möglich ist. Lehrende können vor oder während der Vorlesung Fragen erstellen und diese in eine Live-Voting Umfrage einbinden.  Die Frage wird dann über das ILIAS-Live-Voting-Tool aufgerufen und im Vorlesungssaal Projeziert. Studierende können die Frage dann via Smartphone beantworten (hier erfahren Sie, wie das genau funktioniert)

Die Antworten der Studierenden werden dann in einem Balkendiagramm angezeigt. Sie können dieses Ergebnis mit den Studierenden diskutieren und im Falle von Unstimmigkeiten die Studierenden z.B. dazu anhalten in drei Minuten zu versuchen, Ihre NebensitzerIn von der eigenen Ansicht zu überzeugen. Danach kann nochmals abgestimmt werden.

Live-Voting bietet auch in sehr großen Veranstaltungen die Möglichkeit, Studierende zu aktivieren und zum Mitdenken anzuregen. Gleichzeitig erfahren Sie als Lehrende etwas darüber, wie es um den Lernfortschritt der Studierenden steht. Darauf können Sie bei der weiteren Gestaltung der Vorlesung Rücksicht nehmen.

Dies wird Sie sicher einige Zeit der Vorlesung kosten. Live-Voting bietet Ihnen im Gegenzug aber die Möglichkiet besser zu verstehen, was Studierende nicht verstehen oder was sie sehr gut verstehen. Zudem geben Sie den Studierenden eine sehr niederschwellige Möglichkiet, sich an der Vorlesung aktiv zu beteiligen.

06 Nov

Online-Event „Mobiles Lernen“

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Auf dem eLearning-Portal e-teaching.org wird es im Rahmen eines Themenspecials mit dem Titel „Mobiles Lehren“ unter anderem auch um die Hohenheimer Lernorte gehen.  In einem Online-Podium werden am Montag den 10.11.2014 ab 14:00 Uhr die Hohenheim-App und die Hohenheimer Lernorte vorgestellt werden. Am Online-Event beteiligt sind die HohenheimerInnen Daniel Fehrle (KIM), Ulrich Forster (KIM), Friederike Hoffmann (AS Hochschuldidaktik) und Prof. Dr. Simone Graeff-Hönninger aus der Fakultät für Agrarwissenschaft.  Die ReferentInnen werden aus ihren unterschiedlichen Arbeitsbereichen über die Hohenheimer Lernorte sprechen.

Screenshot e.teaching.org

Bei Interesse können Sie gerne am Online-Podium teilnehmen. Dies geht ganz einfach via Adobe Connect über Ihren Webbroser. Informationen hierzu und zum Themenspecial finden Sie auf http://www.e-teaching.org/specials/mobiles_lernen.